Steinpilze und Lorbeer: Die 2 sind ein super Dreamteam für Pasta!

Steinpilze, Lorbeer, Knoblauch, Champignons, Küchenmesser, Holzgriff, Küchenholzbrett, Holzoptik. © Copyright Bettina Katscher 2020

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Pilze suchen, aber mit Vorsicht

Erst Vorsicht, dann der Genuß! Das ist die Grundregel beim Pilzesuchen.

Ganz besonders Steinpilze gelten ja immer als ein Geheimtipp, was besonders für deren Fundstellen gilt. Auch andere Pilze zu finden kann u.U. gar nicht so einfach sein.

Sie versorgen uns mit Spurenelementen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen. Die genießbaren Pilze können jedoch leicht mit giftigen Pilzen verwechselt werden. Deshalb ist beim Pilzesuchen immer Vorsicht geboten!

Pilze fanden auch schon der kleine Bär und der Tiger des Autors Janosch lecker. Sie sind einfach losgelaufen und haben Pilze gesucht, um sich was zu kochen.

Das ist in einem Kinderbuch erstmal ungefährlich, sollte aber so lieber nicht nachgemacht werden. Wer sich nicht gut mit Pilzen auskennt bzw. jeder Pilzsammler ist gut beraten, diese von einem Fachmann vor dem Verzehr überprüfen zu lassen. Dafür habe ich oben Links angegeben. Wer sich für Pilze suchen interessiert, der kann auch eine Pilzwanderung bei einem Profi buchen (siehe ebenfalls die Links oben).

Die verwendeten Pilze sollten sehr frisch sein!

Für 4:

Ca. 3-4 EL bestes Olivenöl

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 Handvoll getrocknete Pilze

800 g bis 1 kg frische Pilze, z.B. Champignons und mind. 4 Steinpilze, wer mag auch mehr (diese waren alle gekauft)

Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter

200 ml Sahne

Frisches Rosmarin

Gin (hochwertigen) zum Ablöschen

Salz & Pfeffer

Parmesan

So geht`s:

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und klein schneiden. Die getrockneten Pilze in lauwarmem Wasser einweichen lassen. Das Öl in einer großen Pfanne heiss werden lassen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anschwitzen, die Lorbeerblätter und die Wacholderbeeren dazugeben.
  2. Die Pilze putzen und klein schneiden und dann zu den Zwiebeln & Co. in die Pfanne geben. Alles umrühren.
  3. Wenn die Pilze weich sind, die getrockneten, eingeweichten Pilze abschöpfen, das Pilzwasser aufheben und die Pilze ebenfalls in die Pfanne füllen. Alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Alles mit Gin ablöschen und das Pilzwasser in die Pfanne geben.
  5. Die Sahne hinzugießen.
  6. Das Rosmarin in die Pastasauce legen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Den Parmesan reiben.
  8. Die Pasta kochen, dann abgießen und die Pilzsauce darauf füllen und das Gericht mit dem geriebenen Parmesan bestreuen.

Tipp:

Steinpilze haben einen charakteristischen Geschmack. Wie ich schon geschrieben habe, müssen sie unbedingt ganz frisch sein. Ich rieche immer daran und wenn ich Zweifel habe, entscheide ich mich dafür, die Pilze nicht zu verwenden, auch wenn das schade ist. Um das zu vermeiden, kaufe ich sie nur noch im Gemüseladen. Bei abgepackten Pilzen kann man einfach nicht richtig erkennen, wie frisch sie sind, auch wenn sie so aussehen. Steinpilze sind einfach zu teuer und sollten eben auch, wie alle Lebensmittel, nicht weggeworfen sondern verwendet werden.

Der Pilzsud schmeckt meist intensiv genug, da braucht es keine zusätzlichen Hilfsmittel wie Pilz-Fonds oder gar künstliche Aromen.

Die Sauce kann je nach Geschmack auch kräftiger gewürzt werden, z.B. mit Chili oder mit einer größeren Menge der Kräuter.

Die Sauce sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie schmeckt am nächsten Tag auch noch super! Auch gutes, frisches Brot eignet sich statt Pasta.

Dazu passt Salat, entweder grüner oder auch super Feldsalat. Toll für den Salat ist ein Topping aus gerösteten Pinienkerne.

Mit einem Fachmann auf Spurensuche zu gehen, ist ein besonderes Erlebnis. Besonders, wenn man seine Fundstücke nach dem Überprüfen durch einen Profi dann selbst zubereiten kann. Das Geschmackserlebnis kann wirklich sehr beseelend sein und die Zubereitung einfach: Etwas Butter in die Pfanne geben und die Pilze dazu -fertig!

Ich hoffe, dass dir der Blogartikel gefallen hat. Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen. Vielleicht heisst es bei dir ja auch mal: „Ab in die Pilze“ und wer weiß, vielleicht hast du Glück und findest auch Steinpilze.

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