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Jedem Trend folgen – nix für mich
Huch, da kann einem ja schwindelig werden! Das Fashionkarussell dreht sich ja bekanntlich ziemlich oder sogar extrem schnell. Super Fast Fashion scheint fast überall zu sein! Das ist ntürlich nicht jedermanns Sache.
Jedem Trend folgen kann man durchaus hinterfragen -und für sich den richtigen Weg finden. Manch einer steigt da momentan aus, weil es für viele von uns zu stressig ist, jedem -immer schneller kommendem- neuen Trend hinterzujagen. Fashion Fatigue heisst dieses Phänomen, also Müdigkeit dieser extremen Schnelligkeit der Fashiontrends gegenüber.
Unser wiederentdeckter zeitloser und hipper Style: Hier in diesem Beitrag haben wir einen klassischen Karoblazer (s.o.) mit angesagtem graphischen T-Shirt, goldenem Gliedergürtel und einer Jeans-Short top aktuell zusammengestellt. Und das Foto ist jetzt auch schon etwas älter, nämlich ein paar Jahre! Das ist ein sehr gutes Beispiel, wie klassische Teile uptodate gestylt werden können, und das ohne großen Zeit- und Geldaufwand.
Das heisst natürlich nicht, dass man jeden Trend grundsätzlich ablehnen soll. Mit einigen neuen Teilen kann man Bewährtes ruckzuck geschickt umstylen.
Also, wir mixen gerne Alt und Neu! Das Zauberwort: Rekombination! Es macht total Spaß, Bestehendes, Bewährtes, Liebgewonnenes immer wieder zu stylen und zu sehen, wie gut gewollte Stilbrüche gelingen!
Ich erzähle es immer wieder gerne: Von meiner Oma habe ich diverse Accessoires geerbt und werde oft darauf angesprochen. Das sind z.B. eine gehäkelte schwarze Wollstola mit langen Fransen oder ein schwarzer Schal mit Stickerei. Diese Kombination aus Hippiestyle und Klassik ist einfach klasse.
Blazerfashion haben wir auch hier auf dem Blog schon mal gezeigt und ich finde, die ist immer noch top aktuell!
Letztes Jahr ist dieses Jahr

Diese braune Lederjacke ist sehr gut zu kombinieren, ein Superteil für Rekombination! Die haben wir letzten Sommer gepostet und sie bleibt natürlich!
Unsere 7 persönlichen Tipps zum Thema Trend-Rush
1. Um nicht jedem Trend hinterherzujagen: Finde deinen eigenen Stil und bleibe ihm treu!
2. Trotz allem offen sein für neue Trends! Man muss nicht in die Komplettaskese verfallen. Neu und Alt kombinieren zeigt Kreativität, Offenheit und Beständigkeit. Eine spannende Kombi! Und manchmal muss man eben was Neues kaufen, weil das Alte schlichtweg kaputt ist, nicht mehr passt oder man sich darin nicht gut fühlt.
3. Apropos: Wenn du dich nicht gut fühlst mit einem Teil, dann lass es!
4. Frage dich: Was bringt mir wirklich Mehrwert? Oder fühle ich mich zu Hause damit schon irgendwie ausgebrannt?
5. Entwickle ein Gefühl für dich selbst: Ist dieses Teil wirklich das, was ich nächste Saison oder darüber hinaus noch tragen werde?
6. Sei dein eigenes Korrektiv: Wenn es nichts für dich ist, dann bringt es dir nichts und du kannst dir das Geld sparen. Heisst: Suche dir deine eigenen Stilvorbilder, anstatt auf (zu vielen) Ebenen in den Sozialen Medien unterwegs zu sein.
7. Last but not least: Frage dich ehrlich: Steht mir das denn überhaupt? Wenn nicht, bringen auch die neuesten Fashionhacks, Styles und die angesagtesten Trends nichts! Jedem Trend folgen ist dann eben nicht das einzig Wahre.
Fazit: Mode ist nicht nur “Trendverrücktheit” und Überfluss, sondern vielmehr Persönlichkeit und Stil. Vieles kommt und geht in einem irren Tempo. Und oftmals bleibt eher ein Gefühl von Leere und vielleicht auch von schlechtem Gewissen, schon wieder so viel ausgegeben zu haben, nur, weil man einem Trend gerecht werden will.
Schau auch mal hier:
https://www.vogue.de/artikel/outfit-repeating-die-macht-der-rekombination
Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogpost ein paar alltagstaugliche, einfache Tipps geben, wie du über mehrere Saisons hinweg deine Stücke tragen kannst und nicht jedem Trend folgen musst.
