Oh, Karamell! 1, 2, 3 – fertig! So lecker ist der Nachtisch mit Kaffee

Karamell-Nachtisch mit Kaffee und antiken Löffeln. © Copyright Bettina Katscher 2021
© Copyright Bettina Katscher 2021

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https://www.essen-und-trinken.de/italienisch-kochen-fuer-gaeste/76261-cstr-italienische-desserts-fuer-gaeste

Endlich wieder Gäste!

Ein Karamell-Nachtisch ist einfach gut gegen Fernweh und toll für Gäste! Da kommt man sich doch gleich so vor, als würde man in Italien in einem Straßencafé sitzen und den Tag genießen. Und ich kann sagen, dass der Nachtisch wirklich beeindruckend ist. Allerdings muss ich zugeben, dass er hier nicht ganz zu glatt geworden ist, aber das macht überhaupt nichts! Da sind wir auch schon beim Thema, das immer wieder in meinem Blog auftaucht: Wir müssen das, was wir haben, wertschätzen.

Der Nachtisch heisst eigentlich “Flan di caffè” und ist eine Espressocreme. Und das Geniale daran: Es geht relativ schnell. Los geht`s – und ab nach draußen.

Für 6:

1/4 l Espresso

1/4 l Milch

1 Vanillleschote

170 g Zucker

2 Eier (am besten Bio)

4 Eigelbe

Zimtpulver zum Drüberstreuen

6 feuerfeste Förmchen (es müssen 15o ml Flüssigkeit reinpassen)

1 große feuerfeste Form oder ein tiefes Backblech

Und so geht`s:

  1. Den Espresso kochen. Währenddessen schon mal die Vanilleschote längs aufschneiden, etwas aufklappen und das Mark mit der Messerrückseite herauskratzen.
  2. Die Vanilleschote, das Mark, den Espresso und die Milch in einen Topf schütten und zum Kochen bringen.
  3. Dann die Platte ausschalten und kurz ziehen lassen. Alles so stehen lassen.
  4. Schon mal den Backofen auf 150 Grad (Umluft 120 Grad) vorheizen.
  5. Jetzt schon mal die Förmchen parat stellen.
  6. So geht der Karamell: 80 g Zucker in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Aber aufpassen, denn er sollte nicht zu dunkel werden. Idealerweise hat er eine gold-braune Farbe. Dann 100 ml Wasser dazugießen und kochen lassen. Die Masse soll sirupartig werden, d.h. du kannst sie ruhig stark kochen.
  7. Den Karamell gleichmäßig in die Förmchen verteilen.
  8. Die Eier mit den Eigelben und dem restlichen Zucker in einer Schüssel mit dem Rührbesen eines Handrührgeräts schaumig rühren. Jetzt die Vanilleschote der Milchmasse herausnehmen und die Milchmasse langsam in die Eiercreme geben, dabei immer rühren.
  9. Diese Mischung langsam in die Förmchen füllen. Der Karamell soll unten im Boden bleiben.
  10. Nun kommen die Förmchen in die große Auflaufform oder in ein tiefes Backblech. Jetzt warmes Wasser in die große Form füllen, so dass die kleinen Förmchen ca. bis zur Hälfte im Wasser stehen. Das Wasser sollte nicht in die kleinen Förmchen geraten.
  11. Die Form unten in den Ofen stellen und ca. 1 Stunde garen (und stocken) lassen. Das kann auch etwas länger dauern, die Masse muss auf jeden Fall fest werden. Achte darauf, dass das Wasser in der großen Form nicht kocht. Stelle dir am besten ein Gefäß mit kaltem Wasser bereit und kontrolliere regelmäßig, dass das Wasser im Ofen nicht zu heiß wird. Gieße kaltes Wasser nach, wenn das Wasser in der großen Form zu kochen beginnt.
  12. Wenn die Kaffeecreme schön fest geworden ist, kannst du alles aus dem Ofen holen und die Förmchen aus dem Wasser nehmen. Jetzt einfach alles abkühlen lassen. Wenn sie kalt geworden sind, nehme kleine Tellerchen und stülpe die Förmchen darauf um. Eventuell brauchst du ein Messer, um die Kaffeecreme abzulösen. Halte alles gut fest.
  13. Zum Schluss die Flans mit etwas Zimtpulver bestreuen. Und jetzt einfach nur genießen!

Tipp:

Also auch wenn die Flans etwas zu weich bleiben, sie schmecken trotzdem. Wenn du magst, kannst du auch noch Karamell zusätzlich machen und dazu servieren. Es ist ein Nachtisch, den es nicht überall gibt und deine Gäste beeindrucken wird! Eine weitere Karamell-Inspiration (Foto) findest du hier auf meinem Blog.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachkochen!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Dani

    Das klingt echt lecker!

    1. Bettina K.

      Liebe Dani,

      danke dir für deinen Kommentar. Die sind auch wirklich lecker – und ziemlich einfach.
      Bis bald und liebe Grüße,
      Bettina

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