Erstklassige Hutmode made in Dreieich: 14 Fragen an Hutdesignerin Stephanie

Hutmode made in Dreieich, Inhaberin mit einem zeitlos-modernem Hutmodell. © Copyright Bettina Katscher 2021
© Copyright Bettina Katscher 2021

Schau auch mal hier:

https://www.hut-atelier.com/

Hutmode mit viel Leidenschaft

Hutmode spielt ja auf silver caramel eine wichtige Rolle. Denn Hüte sind nicht nur praktisch, sondern sie haben die Kraft, einen Look zu akzentuieren.

Ich habe auf dem Blog ja schon ein paar Mal Selbständige befragt und vorgestellt, wie z.B. Umut und Margarita, Gentiana und Larissa. Und irgendwie ist mir aufgefallen, dass mir immer mehr Fragen einfallen. Es ist einfach sehr spannend, mich mit Menschen, die mit so viel Energie und Leidenschaft ihre Vision umsetzen, zu sprechen.

Faszinierend ist, dass es Hüte für wirklich jeden Anlass und für jeden Geschmack gibt. Hutmode ist einfach sehr universell. Wichtig ist auf jeden Fall Qualität, denn dann hat man auch wirklich lange was von seinem Hut.

Stephanie bietet tragbare Hutmode mit Charakter. Wir und ich haben uns online ausgetauscht, die Fotos haben wir vor Ort gemacht.

Fragen und Antworten: Gut behütet mit Hüten

1. Wie bist du auf die Idee gekommen, ein Hutatelier zu eröffnen?
Da mein Vater einen Malerbetrieb hatte damals in Frankfurt, steckte der Wunsch selbstständig zu sein wohl immer in mir.
2. Wie konntest du diese Idee in die Tat umsetzen?
Nachdem ich die Meisterprüfung absolviert hatte, suchte ich einen kleinen Raum mit günstiger Miete und bekam ein bisschen finanzielle Unterstützung von meinen Eltern.
3. Was ist deine Mission und Konzept?
Da ich weiß, dass es immer ein bisschen Mut braucht, Hut zu tragen, ist mein Motto „tragbare Hüte mit Pfiff“ zu entwerfen.
4. Wenn Patti Smith die Urmutter des Rock´n´Roll ist, wer ist für dich die Urmutter in der Hutmode?
Kann ich dir leider nicht beantworten… Hatte immer viel Bewunderung für die Modistin Elke Martensen in Hamburg und wenn ich nicht in London zur gleichen Zeit das Angebot hatte, beim „königlichen Hutmacher Mr. Fox“ zu arbeiten, wäre ich in Hamburg gelandet. Ein Vorstellungsgespräch mit Frau Martensen hatte ich schon.
5. Was waren die wertvollsten Erfahrungen, die du mit deiner Selbständigkeit gemacht hast?
Immer mein „eigener Herr“ gewesen zu sein, niemandem Rechenschaft abgeben zu müssen und ganz viele, teilweise sehr berührende zwischenmenschliche Erlebnisse.
6. Was sind deine Tipps, um den richtigen Hut für sich zu finden?
Man darf sich mit einer Kopfbedeckung niemals „verkleidet“ vorkommen. Aufsetzen und wohlfühlen!!
7. Wenn sich jemand selbständig machen will, was ist denn dein ultimativer Ratschlag?
Ein fester Glaube an sich und die Sache und viel Leidenschaft.
8. Wie gut sind wir in Deutschland denn in Sachen Stil? Was bedeutet für dich guter Stil?
Guter Stil bedeutet für mich ein Farbempfinden zu haben und auf seine „Schwachstellen“ zu achten, um sie mit Kleidung umspielen zu können.
9. Woran erkennt man eine gute Qualität bei Hüten?
Wenn man einen Hut gut behandelt, hält er eine Ewigkeit. Es müssen aber gute Grundmaterialien sein, aus denen er hergestellt wird.
10. Welche Zukunftspläne hast du mit dem Atelier?
Mich noch viele Jahre „über Wasser“ halten zu können. Einen besonderen Hut zu entwerfen, herzustellen und eine Kundin oder Kunden damit glücklich zu machen, bedeutet für mich ganz viel.
11. Wie findet man seine Bestimmung und wie verliert man trotz Pandemie nicht die Zuversicht?
Seine Bestimmung zu finden ist, seine Begabung zu finden und auch ein großes Stück Glück. Ich bin ein zufriedener, dankbarer und positiver Mensch und glaube immer daran, dass es irgendwie weitergeht und gut wird.
12. Wer ist dein Idol im Modebereich?
Hab keins…
13. Wie war es denn, einen Hut für die Queen herzustellen?
Gut, dass du sagst „herzustellen“. Ich muss immer wieder betonten, dass ich diesen Hut nicht entworfen habe! Das war Mr. Fox. Aber es bedeutete absoluten Perfektionismus an das Handwerk. Und natürlich war ich mega stolz.
14. Was wünschst du uns für die Zukunft und was sind die kommenden Hut-Trends?
Ich wünsche mir für die Zukunft Zuversicht, Dankbarkeit und ein bisschen Demut. Wir dürfen trotz schwierigsten Zeiten nicht vergessen, dass wir in Deutschland leben und es uns immer noch sooo gut geht… Einen ultimativen Huttrend sehe ich nicht. Hüte tragen ist toll, macht Spaß und man soll sich mit ihnen wohlfühlen.

Wenn du Beratung rund um das Thema Hutmode suchst oder Unterstützung bei deiner Hutauswahl brauchst, so ist ein Besuch bei einer Fachstelle sehr hilfreich. Auch wenn ein Hut aufgebessert oder repariert werden muss, so ist ein Hutatelier und damit eine Fachkraft in Sachen Hutmode eine gute Anlaufstelle.
Vielen Dank liebe Stephanie für unseren Austausch. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Freude mit deinem Hut-Atelier und deiner Leidenschaft für Hüte!
© Copyright Bettina Katscher 2021

Stephanie Greifeld vor ihrem Atelier mit einer Ausahl ihrer vielseitigen Modelle

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